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Wer
sind wir?
Beide kamen als christliche Ordensleute über Pater Lassalle SJ, der der Schule den Namen gibt, in Kontakt mit dem spirituellen Erfahrungsweg des Zen. Sie absolvierten ihre Zen-Ausbildung in Japan bei Yamada Koun Roshi und in Hawaii bei Aitken Roshi, und bekamen von ihnen die Lehrerlaubnis. Von Bernie Glasmann Roshi, New York, wurden sie als Zen-Meister ordiniert und sind Mitglieder der White Plum Sangha. Geprägt und beheimatet durch ihre je eigene christliche Gemeinschaft, dem Katharina-Werk in Basel (ktw) und der Ordensgemeinschaft der Jesuiten (SJ), wurden sie auf ihrem spirituellen Weg durch verschiedene Persönlichkeiten inspiriert und ermutigt:
Yamada Koun Roshi (1907-1989), Zenmeister und Leiter der Sanbo-Kyodan-Zen-Schule, war ihr langjähriger Lehrer und Dharma-Vater. Er verkörperte die Überzeugung, dass sich Zen in den Dienst aller Religionen stellen lasse.
Mit dem Einverständnis ihrer Lehrer haben Pia Gyger und Niklaus Brantschen die Praxis des Zazen für den
kontemplativen Weg zugänglich gemacht. "Ich bin Christ und möchte es immer mehr werden, indem ich mich mehr und mehr von Jesus Christus ergreifen lasse. Zugleich ist mir in den vielen Jahren intensiver Zenpraxis eine Erfahrung und Sicht der Welt geschenkt worden, die jener des Buddha ... dem Charakter nach gleich ist. So gesehen bin ich Buddhist." Niklaus Brantschen: Auf dem Weg des Zen - Als Christ Buddhist, 2002 Und Aitken Roshi (Hawaii) bestätigt Pia Gyger als Zenlehrerin mit den Worten: "Gefestigt in ihrer eigenen Tradition öffnete sie sich dem Licht, das über Koanstudium und Erleuchtung der alten buddhistischen Lehrer überliefert wurde, ein Licht, das ihrem christlichen Verstehen und Lehren Tiefe .... gibt, indem es das Mysterium offenbart, das allen Religionen zugrunde liegt." Zitat in : Wie Zen mein Christsein veränderte, 2004 Die beiden Gründer gehen seit Jahren diesen aufregenden Weg im Spannungsfeld zwischen Ost und West, zwischen authentischer Zen-Erfahrung und Christusnachfolge. Ihre persönliche Berufung in der Begegnung mit zwei uralten religiösen Traditionen hat in dem neuen Versenkungsweg der Via Integralis eine Gestalt gefunden. Er zeichnet sich insbesondere durch die tiefe Erfahrung von Einheit, Verschiedenheit und Einzigartigkeit der menschlichen Wirklichkeit aus. |